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Langstrecke Oberhausen 2015 Featured

Lange vor dem Rennen: Norbert sammelt die Meldungen. Schnell war klar: Zu viele für ein Boot – zu wenige für 2 Boote. Die Lösung: Ein „Großes“ und ein „Kleines“!

Wir sitzen im „Kleinen“:Wir, das sind Holger, Guido, Jürgen, Michael, Dirk und ich (Stefan). Verstärkung erhielten wir aus dem Saarland von: Heidi, Sybille, Udo und Basilio. Da Dirk erst vor kurzem das Training wieder aufgenommen hatte und nur als Ersatz  zur Verfügung stand, wurde kurzerhand noch Dietmar vom Bodensee „eingeflogen“. Einfach sensationell Dietmar – vielen Dank für Deine Unterstützung!!! Geboren war die: „Ruhrgebiet/Saarland/Bodensee Connection“

Das Rennen:

Treffpunkt 12.00 Uhr – und bitte pünktlich!!! Boote besorgt und das 5-Bank Boot gesteuert hat Manni. Ins Wasser lassen können wir es aber noch nicht: Es regnet wie aus Kübeln! Also warten – Ruhe bewahren und weiter warten …. Gegen 13.30 kommen erste Anfragen, ob wir nicht langsam mal einsteigen sollten … es regnet immer noch ….. wir warten.

Unsere Startzeit: 14.02 Uhr. Zehn Minuten vorher das Boot ins Wasser, einsteigen und ablegen. Warmfahren wird auf Langstrecken ziemlich überbewertet, also haben wir drauf verzichtet.

20 Startschläge müssen zum Warmfahren auch mal reichen.  Unsere Startnummer: Die 5 – letztes Boot im Feld der kleinen Boote. Unser Gegner mit der „3“ eine Minute vor uns gestartet in Sichtweite und mit 10 Männern an Bord. Der geneigte Leser fragt sich nun: „Wieso 10 Männer – wir fahren doch Mixed“? Aber anscheinend will man die 2 x 4 Minuten Zeitstrafe für die fehlenden Damen herausfahren. Startnummer 4 „Lebau Fighter“ eingeholt und überholt bei Kilometer 2.

Wir fahren auf die erste Wende zu, bei Kilometer 4. Das Openboot der Centros aber entfernt sich nicht von uns – es kommt näher – wir kommen näher! Auf dem Weg zur zweiten Wende fahren wir mit 48er Schlag schön druckvoll immer weiter ran … Die Wende fährt Manni extrem eng – wir gewinnen fast eine ganze Bootslänge und sind dran. Überholt haben wir auf Höhe des Bootshauses (die Zuschauer sollten ja auch was davon haben …)

Der Rest ist schnell erzählt: Erst wollten sie sich auf unserer Welle spazieren fahren lassen – haben es sich dann aber doch anders überlegt. Macht man ja auch nicht!!! (Mit einem Openboot bei einem Mixedboot auf Welle fahren)

Im Ziel war der Abstand dann über 2 Minuten groß. Als Letzter gestartet – als Erster im Ziel heißt:Rennen gewonnen!!

Außerdem Erfahrung gewonnen: Man kann mit 5-Bank Booten Halbmarathon fahren! Man braucht dafür eine Stunde und sechsundfünfzig Minuten.

Ach ja, da war ja noch ein Boot der Neckardrachen am Start, das Boot von Norbert.

 

Diese Geschichte ist noch viel schneller erzählt:

Dass wir nach 2014 mit dem großen Boot wieder gewinnen würden – daran hat sowieso niemand gezweifelt. Aber dass die Besatzung sich so schonen würde, dass sie mit nur einer Sekunde Vorsprung vor den Rheingaunern nach 21,7 KM ins Ziel kommt – ich glaube, dass nennt man „Punktlandung“.

Das Resümee dieses Rennens: Es ist doch etwas einfacher mit dem großen Boot die Strecke zu bewältigen und geht auch etwa 15 Minuten schneller.

Die gewonnenen Pokale glänzen in der Frühlingssonne. (Rechtzeitig zur Siegerehrung scheint sie wieder in Strömen)

Last modified onMonday, 27 April 2015 17:30
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