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Das Mädelsboot on Tour - Smallboatrennen in Mannheim Featured

In Merzig als Notlösung, Resteboot oder was auch immer entstanden und überraschenderweise erfolgreich gestartet suchte das Mädelsboot schnell nach einer neuen Herausforderung.

Und mit dem Smallboat-Rennen in Mannheim hatte man auch rasch eine gefunden.

Lange wurde geplant und organisiert. Neben Anmeldung und Festlegung der Bootsbesetzung ging es darum einen Teamnamen zu finden, Trikots zu gestalten, Verpflegung und Getränke zu organisieren und natürlich auch Lars Kindergeburtstag zu planen.

Die Rahmenbedingungen waren schnell klar: Die Bootsbesetzung muss überwiegend weiblich sein, nur zwei Männer und ein Steuermann dürfen mit.  Caro wurde zum Teamcaptain ernannt und meldete uns mit dem Teamnamen Chicken Run für die Regatta an.

Bootstransport, selbstverständlich treten wir mit unserem eigenen 10er, unserem Piccolino, an, ist organisiert, Kuchen gebacken, Fahrgemeinschaften sind organisiert, Trikots abgeholt und so geht es am Sonntag pünktlich !! um 8.25 Uhr in Böckingen los.

Industrielandschaft, Schrottplätze, Schienen anstatt idyllischer Flusswiesen finden wir in Mannheim vor. Irgendwie hatten wir uns eine Regattalocation anders vorgestellt. Egal – wir sind ja zum Paddeln da! Boot ist abgeladen, Lager aufgebaut und immer ist noch ganz viel Zeit zum Start.  Bereits in Merzig hat uns ein Glas Sekt vor dem Start geholfen. Also behalten wir diese Routine bei und lassen schon mal den ersten Korken knallen.

Drei Zeitläufe über 250 Meter, die ersten fünf qualifizieren sich für das Finale: Ein 500 m Verfolgungsrennen mit Wende – das sind die Informationen, die Teamcaptain Caro und Steuermann Erich von der Teamcaptain-Sitzung mitbringen. Leider bringen sie auch mit, dass wir unseren Piccolino nicht fahren dürfen, weil er zu schnell ist …

10.40 Uhr erstes Rennen. Bereits beim Einfahren merken wir, dass die Regattaleitung recht hatte. Zäh laufen sie, die BuK-Boote …

An der Startlinie sind links und rechts neben uns ausschließlich Männerboote, vereinzelt mit einer Frau an Bord – bei uns: Frauenboot mit vereinzelten zwei Männern… Wie sind wir nur auf die Idee gekommen, uns in einer Openklasse anzumelden?

Are you ready – Attention – Go! 30 Startschläge und neben uns war kein Boot mehr zu sehen. Souverän gewinnen wir unsere ersten beiden Zeitläufe! Bei aller Bescheidenheit, damit hatten wir nicht gerechnet.

Am meisten vermisst haben wir unseren Piccolino und die gewohnte 200m Strecke.  Die schwerlaufenden BuK-Boote und die ungewohnte Distanz machten das Ganze richtig anstrengend.

Spannend wurde es im dritten Zeitlauf: Die Frauenquote der gegnerischen Teams war immer noch unverändert niedrig. Diesmal waren die Teams lange gleichauf und letztendlich fuhren wir als drittes Team über die Ziellinie.

Nun ging es zügig weiter: Die Finalqualifizierungen standen fest. Als viertschnellstes Team hatten wir uns für das A-Finale qualifiziert. Hätten wir taktischer fahren sollen? Der fünfte im A- und B-Finale durfte unseren Piccolino fahren.

Schnell noch die Start- und Rennstrategie besprechen und dann ging es auch schon los. Mit 10 Sekunden Abstand gingen die Boote auf die 500m-Strecke. Sonne und Hitze machten uns zwischenzeitlich ganz schön zu schaffen, aber wir gaben nochmal unser Bestes. 30 Startschläge, Übergang auf Streckenschlag und dann bereit machen für die Wende. Steuermann Erich meisterte souverän seine erste Wende in einer Regatta. Trommlerin Lea feuerte uns ebenfalls engagiert in ihren ersten Rennen an. Und nach der Wende Sieben – Acht – Go! und 20 Schläge zum Beschleunigen, Streckenschlag und Sieben – Acht – Go! Endspurt und durch!

Wir hatten unser Bestes gegeben und warteten nun gespannt auf die Siegerehrung. Gefühlt konnten wir zu den vor uns gestarteten Teams nicht aufschließen und gefühlt sind die hinter uns im Piccolino gestarteten Saarländer etwas nähergekommen.

So, nun war es endlich Zeit für Helgas Zaubertrank, der gut gekühlt in Peters Kühlbox auf uns wartete und nun regen Absatz fand. Dazu Peters leckeren Erdbeerkuchen und Lars Geburtstagskuchen. Wir haben es uns ganz schön gutgehen lassen.

Zufrieden marschierten wir zur Siegerehrung und unser Gefühl wurde bestätigt: Platz 5  für das Team „Chicken Run“ mit nur einer Sekunde Rückstand auf Platz 4. Wir haben uns richtig gut geschlagen im Männerfeld! Dazu hatten wir einen wunderschönen Tag!

Wir haben unsere erste Regatta selbst organisiert, es gab ausreichend Gelegenheit erste Rennerfahrung als Trommlerin, Steuermann und im Boot zu sammeln. Wir waren ein gutes Team, besonderen Dank  auch den beiden Jungs fürs Anschieben! Ein Hoch auf uns!!

Die Suche nach neuen Herausforderungen läuft bereits! Anregungen werden bei „Bescheidenheit e.V.“ entgegen genommen!

Last modified onSunday, 13 July 2014 08:28
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