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2018 ICF World Dragon Boat Championship Featured

Als ich, Marietta Grundmann, im März von Uwe Müller angesprochen wurde, ob ich bereit wäre und Lust hätte mit der Schweizer Drachenboot Juniorennationalmannschaft  an der Weltmeisterschaft in Atlanta teilzunehmen, war ich sprachlos und konnte es kaum glauben.

Ohne langes Überlegen sagte ich zu und lernte kurz darauf die Nationaltrainerinnen Iris Huber und Katja Brodmann kennen. Es dauerte dann auch nicht mehr so lange bis das erste gemeinsame Training mit dem Schweizer Team stattfand. Sehr aufgeregt traf ich in Basel ein und wusste nicht so richtig was mich alles erwartete. Als erstes drehten wir einen Werbefilm um Sponsoren für unser Vorhaben zu gewinnen. Mit anfangs kleinen sprachlichen Verständigungsproblemen :)  wurde ich im Team sehr schnell und prima aufgenommen.  Über die verschiedenen Trainingslager wuchsen wir zu einer richtig guten, starken Mannschaft zusammen und machten schnell viele Fortschritte bei anstrengenden, aber auch schönen Trainingseinheiten.

Am Sonntag, den 9. September, war es endlich soweit. Wir flogen von Basel über Amsterdam nach Atlanta. Dort angekommen erholten wir uns am Montag und besichtigten die Rennstrecke, bevor am Dienstag und Mittwoch die abschließenden Trainingseinheiten auf dem Plan standen und die WM am Abend mit einer kurzweiligen Feier eröffnet wurde.

Am Donnerstag begannen endlich die ersten Wettkämpfe auf der Olympiastrecke von 1996, bei denen wir immer im 10er Mixer antraten. Zuerst standen die 500m auf dem Plan, bei denen wir im Finale den dritten Platz hinter den USA und der Tschechischen Republik feiern durften.  Den für uns rennfreien Freitag nutzten wir für eine ausgiebige Shoppingtour.

Samstags kamen die 200m Rennen  und wir waren ganz dicht an einer kleinen Sensation dran. Im Finale führten wir bis kurz nach der Hälfte der Strecke, mussten uns dann aber doch den stärkeren Amerikanern und Tschechen wieder geschlagen geben. Abends feierten wir gemeinsam mit dem deutschen Team unsere zweite Bronzemedaille im Steakhouse.

Sonntagmittag hatten wir dann unser letztes Rennen, die 2000m. Hier kämpften wir verbissen, trotz dass wir vom ungarischen Boot gerammt wurden. Wir fuhren wieder auf den dritten Platz, Ihr wisst es bereits, hinter den USA und Tschechien. Am Abend gingen wir dann zur Schlusszeremonie und anschießend zur großen gemeinsamen Abschlussparty.

Mir hat die WM in Atlanta sehr viel Spaß gemacht, es war ein tolles Erlebnis, das ich auch wegen der drei Bronzemedaillen nie vergessen werde.

Ich möchte mich nochmals bei allen,die uns inirgendeiner Form, sei es finanziell, sportlich (besonders bei Andrea für das Training daheim) oder durch Daumendrücken unterstützt haben, recht herzlich bedanken.

Eure Marietta

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